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Restaurant Bildgrößen: Formate für Website, Google, Instagram und Lieferdienst

Restaurant Bildgrößen einfach erklärt: welche Formate Food-Fotos für Website, Google, Instagram, digitale Speisekarte und Lieferdienst brauchen.

Restaurant Bildgrößen sind ein kleines Detail mit großer Wirkung: Das gleiche Food-Foto kann auf der Website stark aussehen, bei Google abgeschnitten wirken, in Instagram zu eng sein und auf einer Lieferplattform abgelehnt werden. Wer jedes Bild nur einmal exportiert, verliert oft genau dort Qualität, wo Gäste schnell entscheiden.

Kurzantwort: Restaurants sollten Food-Fotos nicht in einem einzigen Format speichern, sondern mindestens drei saubere Zuschnitte vorbereiten: ein quadratisches Bild für Google und Menü-Kacheln, ein hochformatiges Bild für Instagram und Social Posts sowie ein klares Produktbild für Lieferplattformen. Wichtig ist nicht die perfekte Pixelzahl für jede App, sondern ein wiederholbarer Workflow: echtes Gericht fotografieren, Motiv mittig halten, genug Rand lassen, dann je Kanal passend zuschneiden.

EinsatzortSinnvolles ArbeitsformatWorauf achten?
Google Business Profilequadratisch, mindestens 720 x 720 px als Orientierungfokussiert, gut beleuchtet, realistisch
Instagram Feed1080 px Breite, Seitenverhältnis zwischen 1,91:1 und 3:4Gericht nicht zu eng beschneiden
Website / Blogquer oder quadratisch, passend zum Layoutnah am erklärenden Text platzieren
Digitale Speisekartemeist quadratisch oder leicht querGericht auch klein erkennbar halten
Lieferplattformproduktklar, häufig 5:4 als Orientierungein Gericht, zentriert, ohne Textbanner

YumMate.app passt in diesen Prozess, wenn Restaurants aus einem echten Tellerfoto mehrere saubere Varianten machen wollen: heller, ruhiger, besser zugeschnitten und kanalbereit, ohne ein anderes Gericht zu zeigen.

Warum ein Format nicht reicht

Food-Fotos werden heute an vielen Stellen wiederverwendet: Google Business Profile, Website, QR-Speisekarte, Instagram, Reservierungsseite, Newsletter, Lieferplattform und manchmal auch in Anzeigen. Jede Oberfläche schneidet Bilder anders zu.

Ein Teller, der im Querformat schön wirkt, kann im quadratischen Menübild plötzlich die Sauce verlieren. Ein enges Instagram-Foto kann auf Google unruhig aussehen. Ein Foto mit Textgrafik kann in der Speisekarte hübsch sein, aber als Lieferdienst-Produktbild stören.

Die praktische Lösung ist nicht, für jeden Kanal ein eigenes Shooting zu machen. Besser ist ein Masterfoto mit genug Rand. Daraus entstehen später verschiedene Zuschnitte.

Die drei Restaurant Bildgrößen, die fast immer reichen

Für die meisten Restaurants reichen drei Exportvarianten.

1. Quadrat: Für Google, Menü-Kacheln, Profilbereiche und viele Übersichten ist ein quadratischer Zuschnitt am einfachsten. Google nennt für Business-Profile JPG oder PNG, eine empfohlene Auflösung von 720 x 720 Pixeln, mindestens 250 x 250 Pixel und eine Dateigröße zwischen 10 KB und 5 MB. Diese Werte sind eine gute Praxisorientierung, auch wenn einzelne Oberflächen später anders rendern.

2. Hochformat: Für Social Media sollte ein Gericht mehr Platz auf dem Smartphone bekommen. Instagram schreibt, dass Fotos mit mindestens 1080 Pixel Breite hochgeladen werden sollten, wenn das Seitenverhältnis zwischen 1,91:1 und 3:4 liegt. Für Restaurants heißt das: nicht jedes Motiv muss quadratisch sein. Bowls, Pasta, Drinks, Desserts und Teller mit Höhe wirken oft besser, wenn oben und unten etwas Raum bleibt.

3. Produktformat: Lieferplattformen brauchen weniger Stimmung und mehr Klarheit. Uber Eats empfiehlt bei eingereichten Menüfotos unter anderem natürliches, indirektes Licht, ein einzelnes Menüprodukt, eine zentrierte Darstellung und einen klaren Ausschnitt. In den offiziellen Hilfeseiten nennt Uber für Item-Fotos außerdem ein empfohlenes Seitenverhältnis zwischen 5:4 und 6:4. Für andere Plattformen sollte jedes Restaurant die konkreten Vorgaben prüfen, aber der Grundsatz bleibt gleich: Das Bild muss das bestellbare Gericht eindeutig zeigen.

Praktischer Workflow für Küche und Marketing

Ein einfacher Ablauf spart Zeit und verhindert wilde Dateichaos-Ordner.

  1. Fotografiere das echte Gericht frisch und sauber angerichtet.
  2. Lasse beim Foto bewusst Rand um Teller, Glas oder Bowl.
  3. Wähle ein Bild als Masterfoto aus.
  4. Erstelle daraus drei Varianten: Quadrat, Hochformat, Produktbild.
  5. Benenne Dateien eindeutig, zum Beispiel `lachs-bowl-google.jpg`, `lachs-bowl-instagram.jpg`, `lachs-bowl-lieferdienst.jpg`.
  6. Prüfe jede Variante auf dem Smartphone, nicht nur am großen Bildschirm.
  7. Ersetze alte Bilder, wenn Rezeptur, Beilage oder Anrichtung sichtbar geändert wurden.

Für eine Wochenkarte reicht dieser Ablauf oft bei drei bis fünf Gerichten. Für eine feste Speisekarte kann das Team nach Warengruppe arbeiten: zuerst Bestseller, dann margenstarke Gerichte.

Was beim Zuschnitt häufig schiefgeht

Der häufigste Fehler ist ein zu enger Teller. Auf dem Desktop wirkt das dramatisch. In einer Menü-Kachel oder auf dem Handy wird daraus schnell ein unklarer Ausschnitt.

Der zweite Fehler sind Textbanner im Bild. Preis, Rabatt oder "neu" gehören meist besser in den Post-Text, die Speisekarte oder die Beschreibung. Wenn Plattformen ein Bild automatisch zuschneiden, landet Text schnell am Rand oder wird abgeschnitten.

Der dritte Fehler ist ein falscher Kanal-Mix. Ein stimmungsvolles Tischfoto mit Kerze und Hintergrund kann auf der Website funktionieren. Als Lieferdienstbild ist es schwach, wenn das eigentliche Gericht nur klein zu sehen ist.

Website-Bilder: nicht nur hübsch, sondern erklärend

Für die Restaurant-Website zählt nicht nur die Größe, sondern der Kontext. Google empfiehlt im SEO-Starter-Guide, klare und scharfe Bilder nahe bei relevantem Text zu platzieren, damit Suchmaschinen und Nutzer den Zusammenhang besser verstehen.

Das ist für Restaurants sehr praktisch: Ein Bild von "hausgemachten Gnocchi mit Salbei" sollte nicht irgendwo in einer Galerie verschwinden, sondern nahe an Menütext, Angebotsseite oder Blogabschnitt stehen. Der Dateiname und der umgebende Text dürfen schlicht beschreiben, was wirklich zu sehen ist.

Wie YumMate.app den Format-Workflow erleichtert

Viele Restaurants haben bereits brauchbare Rohfotos, aber keine Zeit für saubere Varianten. Genau dort ist YumMate.app hilfreich: Ein echtes Gericht bleibt die Basis, das Ergebnis wird für Speisekarte, Website, Google oder Social Media ruhiger und einheitlicher.

Wichtig bleibt die Grenze: AI Food Photography sollte das echte Angebot besser präsentieren, nicht ein nicht vorhandenes Gericht erfinden. Wenn die Küche eine Bowl mit Sesam, Mango und Hähnchen verkauft, sollte das Bild diese Bowl zeigen. Licht, Hintergrund und Zuschnitt dürfen besser werden; Zutaten, Portionsgröße und Produktversprechen sollten ehrlich bleiben.

Restaurant-Checkliste

  • Masterfoto mit genug Rand fotografieren.
  • Quadrat für Google und Menü-Kacheln exportieren.
  • Hochformat für Instagram und Social Posts erstellen.
  • Produktklaren Zuschnitt für Lieferplattformen speichern.
  • Keine Textbanner oder Logos über das Gericht legen.
  • Auf dem Smartphone prüfen, ob das Gericht klein noch erkennbar ist.
  • Alte Bilder entfernen, wenn sie nicht mehr zum echten Teller passen.

FAQ

Welche Restaurant Bildgrößen brauche ich wirklich?

Für den Alltag reichen meist drei Varianten: quadratisch, hochformatig und ein produktklarer Lieferdienst- oder Menüzuschnitt. Damit decken Restaurants Website, Google, Instagram, digitale Speisekarten und viele Plattform-Kacheln ab.

Muss jedes Food-Foto exakt 1080 Pixel breit sein?

Nein. 1080 Pixel Breite ist vor allem für Instagram eine wichtige Orientierung. Für Google Business Profile und Lieferplattformen gelten eigene Vorgaben. Entscheidend ist, dass das Bild scharf bleibt, korrekt zugeschnitten ist und auf dem Smartphone verständlich wirkt.

Sollte ich Food-Fotos lieber quadratisch oder hochformatig machen?

Fotografiere das Masterbild mit genug Rand und entscheide danach. Quadratisch ist flexibel für Profile und Menü-Kacheln. Hochformat ist oft stärker für Social Media. Für Lieferplattformen zählt vor allem, dass ein einzelnes Gericht klar und mittig zu sehen ist.

Kann YumMate.app aus einem Foto mehrere Formate machen?

Ja, der sinnvolle Workflow ist: echtes Gericht fotografieren, bestes Foto auswählen, Bild verbessern und mehrere kanalpassende Varianten exportieren. Das spart Zeit gegenüber neuen Shootings für jeden Kanal.

Quellen